Weihnachtsfeier 2025
Eine Jahresgeschichte
Es begab sich zu Beginn des Jahres, als in der Schonstetter Mehrzweckhalle – die bei Wintertemperaturen traditionell eher als “Eissportanlage” durchgehen könnte – wieder das große
- Fußball-Hallenturnier
stattfand.
Vorneweg stapfte wie immer
- Basti,
der Vorstand, selbsternannter CEO und – wie er betonte – der „strategische Gesamtvisionär“. Dabei trottete
- Luna,
sein vierbeiniger Schatten, fröhlich durch die Halle und wurde von allen mehr begrüßt als er selbst. Kein Wunder – wer kann dem inoffiziellen Maskottchen auf vier Pfoten widerstehen?
Während die Nachwuchsfußballer auf dem Hallenboden um jeden Zentimeter kämpften, stand
- Rudi Hofmeister
am Spielfeldrand. Mit verschränkten Armen kommentierte er fachkundig jedes Zuspiel – und motivierte damit die AH-Spieler, die eigentlich nur zuschauen wollten. Gleichzeitig kündigte er an, fortan 2-3 mal in der Woche zu trainieren – man weiß bis heute nicht, wen oder was er damit ansprechen wollte.
Kaum war das Hallenturnier vorbei, begann in der Turnabteilung das alljährliche Faschingstreiben.
- Katrin,
Abteilungsleiterin und gute Seele des Vereins, organisierte das bunte Treiben am Freitagabend so souverän, dass selbst
- Mane,
zweiter Vorstand und Hauptverantwortlicher für Kulinarik & Chaos nur staunend danebenstand.
Am Samstag übernahm dann die turnende Jugend die Halle, während
- Corinna,
bekannt für ihre schweißtreibenden Fitnesseinheiten, versuchte, den kleinen Piraten, Prinzessinnen und Ninjas beim Kinderfasching zumindest ein bisschen Struktur beizubringen. Der Erfolg war… sagen wir… bunt.
Doch im März wurde es ernst:
- Neuwahlen!
Die Vereinsfamilie versammelte sich, und während Basti feierlich verkündete, dass er nicht nur selbsternannter sondern auch gerne gewählter Chef werden würde, wurde ein ganz Neuer bzw. eigentlich ja Alter zum
- Finanzchef
gewählt:
- Albert,
der Meister der Tabellen, Formulare und Kassenordner. Bereits in seiner Antrittsrede erwähnte er das Wort „Beleg“ zwölfmal. Manche sagen sogar, die Kassenbücher hätten sich danach freiwillig alphabetisch sortiert.
Zu Ostern folgte das traditionelle
- Fischgrillen am Karfreitag
Grillmeister, Helfer, Zuschauer – alle waren sie da, und sogar Luna hoffte auf einen herunterfallenden Forellenbissen. Aber Albert passte streng auf, dass kein Fisch „außerhalb der inventarisierten Mengen“ verschwand. Am Ende stand dank der vielen Helfer eine wieder mal gelungene Veranstaltung.
Im Frühjahr startete die erste Runde der Sanierungen am Sportheim.
- Chester, Chris und Ali,
die Platzwarte und Hüter der heiligen Bulldoggarage begutachteten das Treiben mit Argusaugen. Mit Schraubern, Besen und schier unendlicher Geduld kämpften sie gegen schiefe Bretter, altersschwache Fenster und die Tücken der Schwerkraft. Zur Stärkung brachte
- Otto,
das Tischtennis-Oberhaupt und Braumeister, regelmäßig sein legendäres Selbstgebrautes vorbei – rein zur Motivation, natürlich.
Der Mai brachte einen Dämpfer: Der
- Abstieg der Fußballherren.
Es wurde getrauert, geseufzt und kurzzeitig sogar überlegt, die Schuld dem Rasen zu geben. Doch Trainer, Fans und Spieler waren sich einig: „Mund abwischen – weiter geht’s.“
Und weiter ging’s.
Denn nur wenige Wochen später – im Juni – jubelte der SV Schonstett:
Die
- Fußballmädels
wurden Meister und schafften damit in der Vereinsgeschichte bislang Unerreichtes! Gratulation an die beiden Meistercoaches Stef Fridgen & „Mastermind“ Kurt Fritsch.
Allen voran
- Kurt,
der nimmermüde Trainer, wandelndes Lexikon und seelischer Beistand des Vereins. Er erklärte jedem, der es hören wollte (und auch jedem, der es nicht wollte), sämtliche taktischen Entwicklungen der letzten 50 Jahre – inklusive Berichte, die er spontan und wortgewaltig an die lokale Presse versendet.
Der Juli wurde so heiß, dass man fast glauben konnte, jemand hätte auf dem Sportplatz die Saunafunktion aktiviert. Trotzdem fanden gleich zwei Höhepunkte statt:
Die
- Dorfmeisterschaft der Stockschützen,
bei der
- Hans,
lebende Legende der Abteilung, mit stoischer Ruhe und beeindruckender Präzision die Daube dominierte. Und kurz darauf das große
- Weinfest am Sportheim,
bei dem die einzigen, die wirklich nüchtern blieben, die Mücken waren.
In den Sommerferien legten sich alle Abteilungen gemeinsam ins Zeug: Das große
- Ferienprogramm
mit anschließendem
- Sommerfest am Sportheim
zog erfreulich viele Kinder und Familien an.
Während Mane zwischen Grill, Mikrofon und Hüpfburg im permanenten Sprint unterwegs war und Basti so tat, als habe er das alles schon Wochen vorher geplant, kam einer ganz besonders groß raus:
- Otto,
Häuptling der Tischtennisabteilung und gleichzeitig Braumeister mit Leidenschaft.
Er präsentierte an diesem Tag stolz seinen neuesten Sud – ein leichtes Sommerbier, das er
- „Schmetterling Hell“
nannte.
Der Name war schnell erklärt:
„Weil man nach zwei Schlucken so leicht wird, dass man beinahe schwebt,“ meinte Otto –
und Chester, Albert und Ali bestätigten das, nachdem sie probehalber gleich zwei Krüge geleert hatten und man sie fortan den restlichen Abend nicht mehr sah.
Der Herbst brachte eine mehr als erfreuliche Überraschung:
Die Fußballherren hörten nicht nur auf zu verlieren –
- sie hörten schlichtweg nicht mehr auf zu gewinnen.
Spiel für Spiel sammelte die Mannschaft Punkte, ließ kaum etwas anbrennen und stand am Ende der Herbstrunde dort, wo man es nach dem Abstieg im Frühjahr eher leise erhofft als laut angekündigt hatte:
- Tabellenplatz 1.
Ungeschlagen durch die komplette Hinrunde, mit nur einem einzigen Unentschieden, präsentierten sich die Herren stabil, geschlossen und erstaunlich nervenstark. Ob knappe Führungen, späte Tore oder kampfbetonte Partien – irgendwie fand das Team immer einen Weg.
Rudi war überzeugt, es liege an der Trainingsdisziplin.
Andere meinten, der neue Rasen sei schuld.
Und Albert erklärte zufrieden: „Das ist ganz klar – eine saubere Bilanz.“
Einig war man sich aber in einem Punkt:
Mit dieser Leistung haben sich die Fußballherren eine
- hervorragende Ausgangsposition für die Rückrunde
erarbeitet – und bewiesen, dass Rückschläge manchmal genau das sind, was es für einen echten Neustart braucht.
Parallel dazu wiederholten die Mädels ihren Erfolg aus dem Sommer. Sie setzten sich erneut an die Tabellenspitze und holten auch die Herbstmeisterschaft. Kurt meinte in der anschließenden PK auf dem vereinseigenen Kanal nüchtern und trocken: „Struktur und Ordnung sind alles im Leben – der Erfolg kommt dann ganz von alleine.“
Im Advent schließlich erstrahlte das Sportheim im Lichterglanz: Der große
- Christkindlmarkt,
gemeinsam mit anderen Ortsvereinen, zog Besucher von nah und fern an. Glühwein, Bratwurst, Kunsthandwerk – alles war dabei. Sogar Hans bot Stockschützen-Zielwürfe für Kinder an, und Otto verkaufte „Bierideen“ für kommende Sommerfeste.
Und heute –
- heute
sitzt die ganze Vereinsfamilie hier im warmen Sportheim und feiert die
- Weihnachtsfeier des SV Schonstett.
Man blickt zurück auf ein Jahr voller großer und kleiner Momente, voller Lachen, Schweiß, Überraschungen und gemeinsamer Arbeit. Auf Niederlagen, die zusammengeschweißt haben – und auf Siege, die umso süßer schmeckten.
🔮
Satirischer Ausblick auf das kommende Jahr beim SV Schonstett
Und wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf – und beim SV Schonstett sollte man das sowieso niemals tun, aber immer genießen –, dann wirft das kommende Jahr bereits lange Schatten voraus.
- Basti,
immer noch CEO auf Lebenszeit (selbst ernannt), plant angeblich eine „strategische Zukunftsoffensive 2030“. Das Konzeptpapier umfasst bereits drei Stichpunkte:
- „Alles wird besser“,
- „Irgendjemand macht’s schon“ und 3.
- „Luna entscheidet im Zweifel.“
Gerüchten zufolge bekommt sie nächstes Jahr sogar eine eigene Abteilung:
- "Revierpflege & Stimmungsmanagement".
- Albert,
der Finanzchef, hat derweil angekündigt, die Buchhaltung auf ein revolutionäres neues System umzustellen: „Wenn jeder seine Belege rechtzeitig abgibt, funktioniert alles ganz einfach.“
Der Rest des Vereins ist sich einig:
Das klingt nach Science-Fiction.
Im Frühjahr stehen sodann die Aufstiegsfeierlichkeiten an. Und erneut ungeschlagen. Mit 9 Unentschieden und 2 Siegen blieb man weiterhin ungeschlagen und sicherte sich souverän den Aufstieg.
Das Sportheim ist voll, der Grill überfordert, und Mane gleichzeitig überall.
- Basti
hält eine Rede mit großen Worten und kleinem Erinnerungsvermögen, - Albert gibt irgendwann auf zu zählen, und
- Rudi erklärt allen, dass er es immer schon gewusst hat.
- Otto zapft sein „Aufsteiger Hell“ –
und spätestens da ist klar:
Das war nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern ein gesellschaftliches Ereignis.
🍻⚽
Die
- Fußballmädels
dagegen haben ein ganz anderes Problem:
- Kurt
arbeitet angeblich an einem 380-seitigen Taktikdossier für die kommende Saison.
Inklusive Kapitel wie:
- „Die psychologische Bedeutung korrekt gebundener Schnürsenkel“,
- „Die Dreiecksbildung in der Vorwärtsbewegung seit der Vereinsgründung 1958“
und
- „Besser schlecht bewegen, als gar nicht bewegen“.
Im
- Tischtennis
hat
- Otto
Pläne für sein selbstgebrautes Bier. Neben dem erstmals gebrauten „BazBräu“ soll die mutigste Variante nächstes Jahr „Topspin Hell“ heißen.
Die Fans hoffen, dass es nicht – wie sein letzter Sud zur Aufstiegsfeier – gelegentlich
- unfreiwillige Schmetterbälle
auslöst.
Die
- Stockschützen
rund um
- Hans
haben eine Mission: die
- Dorfmeisterschaft der Stockschützen
auf zwei Tage auszudehnen –
- ohne Nachtruhe.
Die Idee dazu stammt von Albert, der vorgerechnet hat, dass Einnahmen exponentiell steigen, wenn man exponentiell länger offen hat.
Der Rest des Vereins ahnt bereits: Diese Dorfmeisterschaft wird episch – nicht sportlich, sondern gesellschaftlich.
Mit einer Teilnehmerquote von 130 %, weil am Sonntag immer irgendwer auftaucht, der gar nicht wusste, dass er am Samstag schon dabei war.
Die
- Turnabteilung
mit
- Katrin
möchte nächstes Jahr noch mehr Menschen zu Bewegung motivieren. Was großartig wäre – wenn nicht gleichzeitig
- Corinna
plane, ihre Fitnessstunden „ein bisschen knackiger“ zu gestalten. Das Zittern geht durchs Dorf. Manche haben bereits jetzt Muskelkater vom Zuhören.
- Mane,
zweiter Vorstand und Chef im „kreativen Improvisieren“, hat sich für das neue Jahr
ein monumentales Ziel gesetzt:
- digitaler arbeiten.
Das klingt beeindruckend – vor allem, wenn man weiß, dass er bislang nicht einmal seine E-Mails am Handy liest, „weil des Ding imma irgendwos von mir will“.
Jetzt will er „voll digital“ werden.
Die ersten Schwierigkeiten traten bereits beim Erstellen seines Passworts auf.
Nach 45 Minuten und 12 Fehlermeldungen lautet es vermutlich:
- „Mane123“ und
- Luna
musste ihm helfen.
Der Verein rechnet damit, dass spätestens im März alles wieder ausgedruckt wird:
- „Weil ma’s auf Papier einfach besser sieht.“
Und die Platzwarte
- Chester, Chris und Ali
?
Die tüfteln bereits an einer sehnlich erwarteten Innovation: einem System, das verhindert, dass die Bulldoggarage als Treffpunkt, Lagerhalle, Aufenthaltsraum und Beratungszentrum gleichzeitig genutzt wird.
Prognose:
- Unmöglich,
aber sie probieren es trotzdem. Getrau dem hauseigenem Motto: „Possible is Nothing“.
Zudem planen sie erstmals, Inventar anzulegen.
Allerdings müssen sie vorher herausfinden, was von den letzten Jahren ihnen, dem Verein oder einfach „irgendwer hat’s abgestellt“ gehört.
Gerüchten zufolge wurde bereits ein Grill gefunden – vermutlich Otto, weil er „nach Bier riecht“, wie Chester nach mehreren Geruchsproben festgestellt hat.
Abschließend das schon jetzt feststehende Highlight des nächsten Jahres. Der
- BazLauf
wird das Großereignis des neuen Jahres. Schon jetzt ist klar:
- Das ganze Dorf wird wieder aktiviert.
- Alle helfen – ob sie wollen oder nicht.
- Mane organisiert die Laufstrecke.
- Basti organisiert Reden.
- Albert organisiert Listen.
- Chester, Chris & Ali organisieren etwas, von dem keiner weiß, was es ist – aber ohne sie würde alles zusammenbrechen.
- Otto liefert das BazBräu.
- Hans überprüft, ob die Startnummern gerade hängen.
- Katrin managt das Chaos wie ein Dirigent.
- Corinna heizt vorher die Muskulatur aller Läufer an – und sorgt dafür, dass 30 % der Teilnehmer bereits vor dem Start schwitzen.
Und Luna?
Die läuft natürlich mit.
⭐
Versöhnlicher Schluss
Wenn dieses Jahr wieder einmal eines gezeigt hat, dann dass der SV Schonstett ein lebendiger, bunter, manchmal chaotischer, aber immer herzlicher Ort, an dem Menschen zusammenkommen, Sport treiben, Spaß haben, füreinander einstehen, miteinander streiten, diskutieren, aber Gemeinsames erreichen und entstehen lassen.
Möge das kommende Jahr genauso energiegeladen, überraschend und gemeinschaftlich werden wie dieses – mit dem gleichen Elan, der gleichen Freude und derselben unverwechselbaren Schonstetter Vereinsfamilie.
Frohe Weihnachten – und auf ein wunderbares neues Jahr beim SV Schonstett!
🎄✨
So oder so – egal, was das neue Jahr bringt, egal wie viele Überraschungen, Pannen, Erfolge oder Glühweinmomente auf den SV Schonstett zukommen:
Der Verein wird sie auf seine ganz eigene, liebenswerte Weise meistern.
Mit Humor, Herz, Zusammenhalt – und einer Luna, die alles im Blick hat.
Auf ein wunderbares neues Jahr –
voller Geschichten, die wir nächstes Weihnachten wieder lachend erzählen werden.
🎄✨