Jugend in den 1980-er und 1990-er Jahren

Ende der 80-er Jahre zwangen Nachwuchssorgen die Verantwortlichen der Jugendabteilung zu einem Neuaufbau. Mit einer F-Jugendmannschaft (Kinder bis 8 Jahre) begann ein langer, mühsamer und nur durch unermüdliches Engagement zu bewältigender Weg.

Ende der 90-er Jahre konnte man mit Zuversicht nach vorne blicken. Wir hatten eine sportlich erfolgreiche A-Jugend, die aber auch bedingt durch ihren hervorragenden Mannschaftsgeist Niederlagen wegstecken konnte.

Welche Ziele lagen und liegen der Jugendarbeit des SVS zu Grunde?

Im F- und E-Jugendbereich steht der Spaß, also die Freude am Spiel an vorderster Stelle. Ab der D- bzw. der C-Jugend wird mehr Wert auf die Leistung gelegt. Mannschafts- und Kampfgeist und vor allem ein faires Spiel gehörten und gehören zu den obersten Zielen.

Ende der 90-er Jahre versuchten 10 Trainer und Betreuer diese Ziele in die Tat umzusetzen:

F-Jugend: Bernhard Mittermeier, Gunnar Romirer und Irene Vilsmeier (nicht im Bild)

Stehend von links: Betreuer Gunnar Romirer, Alexander Auer, ..., Felix Betzl, Stephan Hinterstocker, Dominik Fridgen, Betreuer Bernhard Mittermeier
Kniend von links: ..., Stefan Fink, Julian Wolters, Korbinian Wagner, Hubert Betzl, ...

E-Jugend: Torsten Tesche, Stefan Stübl und Johann Bichler

Stehend von links: Betreuer Torsten Tesche, Betreuer Stefan Stübl, Christoph Obermaier, Christian Otter, Benni Hofbauer, Andreas Benstetter, Stefan Hölzl, Florian Helma
Kniend von links: Julian Wolters, Dominik Brandl, Johannes Tasser, Peter Hainzl, Franz Bock, Betreuer Johann Bichler

C-Jugend: Georg Otter und Rainer Fink

Stehend von links: Betreuer Rainer Fink, Josef Stübl, Christoph Romirer, Dieter Stein, Andreas Otter, Rupert Stübl, Betreuer Georg Otter
Sitzend von links: Martin Hartinger, Josef Obermaier, Florian Hartinger, Christian Fux, Zeno Berger, Sebastian Zelder

A-Jugend: Anton Kleinschwärzer, Stefan Fink (nicht im Bild) und Manfred Fux

Stehend von links: Betreuer Manfred Fux, Andreas Otter, Thomas Kleinschwärzer, Bernhard Mittermeier, Wenzel Gruber, Christian Fridgen, Klaus Giebel, Bernhard Tasser, Mannfred Mittermeier, Betreuer Anton Kleinschwärzer
Kniend von links: Tobias Zunhammer, Stefan Angerer, Johannes Oberleitner, Alexander Weiland, Florian Aringer, Florian Benstetter, Julian Heder, Stefan Fridgen

Wenn auch in den jüngeren Mannschaften die Leistung nicht ausschlaggebend war, blicken wir mit Stolz auf die erste, in der Vereinsgeschichte erzielte Meisterschaft der E-Jugend in der Spielsaison 1994/1995 zurück.

Meisterschaft der E-Jugend 1994/1995: Stefan Stübl und Martin Roßrucker

Stehend von links: Betreuer Stefan Stübl, Josef Stübl, Florian Hartinger, Dieter Stein, Erol Tek, Sven Roßwurm, Johannes Schopka, Betreuer Martin Roßrucker
Kniend von links: Martin Hartinger, Benni Hofbauer, ..., Christian Fux, Matthias Gruber
Liegend: Björn Roßwurm

Eine weitere sportliche Aktivität außerhalb der Verbandsrunde ist das seit 1993 ins Leben gerufene Hallenturnier, das 1 mal jährlich für die F- und E-Jugend in unserer Mehrzweckhalle stattfindet.

Damit auch im Jugendbereich das Gesellschaftliche nicht zu kurz kommt, finden Hüttenaufenthalte, beispielsweise auf der Erler Hütte, Saisonabschlussfeiern, beispielsweise mit einem Zeltlager auf dem alten Sportplatz, und Nikolausfeiern in der Mehrzweckhalle oder im Sportheim statt.

Zu einer der größten Aktionen zählte die Abschlussfahrt 1997 nach Willenhofen, Kreis Neumarkt in der Oberpfalz, mit über 60 Kindern und Jugendlichen und 30 Erwachsenen. Dies ist die Heimat unseres damaligen „Motors“ in der Jugendabteilung, Bernhard Mittermeier.

Abschlussfahrt der Jugendabteilung nach Willenhofen 1997

An dieser Stelle bedankt sich der Sportverein bei seinem damaligen Jugendleiter Wolfgang Hartinger für seinen engagierten und unermüdlichen Einsatz.

Wolfgang beendete seinen damaligen Bericht mit folgenden Sätzen:

„In diesem Zusammenhang bedanke ich mich bei allen bisher für die Jugendabteilung aktiv Gewordenen für ihr Engagement und Verantwortungsbewusstsein. Auch den Eltern gilt mein Dank für den stets unermüdlichen Einsatz bei Spielen und Feiern.

Die Mithilfe Aller ist aber auch sehr wichtig, denn nur mit vereinten Kräften lässt sich ein stabiles Fundament in jedem einzelnen Jugendlichen errichten. Diese Bausteine können dann wiederum von einem fachkundigen Baumeister zu einer festen Grundmauer zusammengesetzt werden. Nur eine kräftige Basis schützt unsere Jugend vor negativen Entwicklungen der heutigen Zeit, wie z. B. Konsum- und Reizüberflutung, Egoismus und Drogensucht.

Die gesamte Gesellschaft trägt die Verantwortung für die Jugend, nicht nur eine kleine Gruppe beauftragter Erzieher, Lehrer, Pfarrer, Bürgermeister, Gruppenleiter, usw.!

Wir sitzen alle in einem Boot. Ist es nicht unsportlich, wenn die Einen immer rudern, während die Anderen nur angeln?“

Wie wahr, die Worte sind heute mindestens genauso zutreffend und wahr wie damals!