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Niederlagenserie reißt nicht ab

5 Niederlagen in Serie setzte es zuletzt für den SV Schonstett. Am 01. Mai sollte endlich die Wende erzwungen werden.
Das Vorhaben stand aber von Anfang an unter keinem leichten Stern: krankheits- und terminbedingt musste die Elf von Trainer Andreas Probst auf wichtige Spieler verzichten, wodurch die Bank nur sehr dünn besetzt war.

Trotzdem konnte sich die Heimmannschaft in der ersten Hälfte gegen die Gäste aus Forsting, die als Tabellenerster ganz klar das Ziel Aufstieg verfolgen, als mindestens ebenbürtig bezeichnen.

Torchancen waren zwar auf beiden Seiten Mangelware, jedoch hatte die Partie den in der Überzahl anwesenden Gästefans, die mit einem extra gecharterten Bus angereist waren, einiges zu bieten. Das lag vor allem an dem leidenschaftlichen Auftritt der Schonstetter, die buchstäblich alles in die Waagschale warfen, um das Glück zu erzwingen.

So ging es nach vielen gewonnenen Zweikämpfen für die Mannen aus Schonstett, aber ohne Tore mit einem 0:0 in die Pause.

In der zweiten Hälfte dauerte es dann aber nicht lange, bis sich die Forstinger einen klaren Vorteil erarbeiten konnten: in der 55. Minute war die Defensive der in Rot spielenden Mannschaft um Abwehrchef Stephan Hinterstocker nach einem Konter der Gäste ungeordnet und konnte ein Tor in letzter Instanz nur durch ein Handspiel von Kapitän Rieger auf der Torlinie verhindern.

Folgerichtig musste der souveräne Schiedsrichter Böckl nicht nur auf Elfmeter entscheiden, sondern auch den Spieler des Feldes verweisen.

Maximilian Lohmayr von der Gastmannschaft gab sich keine Blöße, verlud Torhüter Betzl und netzte eiskalt zum 0:1 ein.

In Rückstand und in Unterzahl war es ab hier ein beinahe unmögliches Unterfangen für die Heimelf, hier doch noch Punkte zu holen. Immer wieder gab es große Räume für die Forstinger, die einen blitzsauber zu Ende gespielten Konter zum 0:2 durch den pfeilschnellen Sebastian Andor vollenden konnten.

Doch trotz der widrigen Umstände gaben sich die Spieler der in Rückstand liegenden Schonstetter nie auf und versuchten sich immer wieder über Kombinationsspiel durchs Mittelfeld vor das Tor von Marco Gnatzy zu spielen. Daraus entstanden auch noch zwei gute Torchancen, doch wurde einmal ein klarer Elfmeter verweigert, und ein anderes mal 10 Meter freistehend vor dem Tor nicht der Torabschluss gesucht sondern noch ein Querpass, der schlussendlich geklärt werden konnte.

Zum Ende hin hatte aber der Spitzenreiter ein deutliches Chancenplus und hätte gegen die entkräfteten Spieler in Rot mehrfach erhöhen können.

So blieb es aber zum Schluss bei einer insgesamt gerechten 0:2 Niederlage, was wiederum die sechste Niederlage in Serie bedeutet.

Morgen jedoch hat der SVS schon wieder die Gelegenheit, der Serie ein Ende zu bereiten, wenn der TSV Aßling um 18:45 Uhr zu Gast ist.

 

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